Fit oder Fett - die Fragen sind, wie will man aussehen und was ist man bereit dafür zu tun?  


Wer krankheitsbedingt an Übergewicht leidet, sollte sich hier WEDER angegriffen NOCH beleidigt oder gar diskriminiert fühlen!


Unsere Sicht der Dinge

Diese Seite ist nicht dazu gedacht dicke Menschen, die wirklich nichts für ihre Leibesfülle können, nieder zu machen. Sie soll diejenigen motivieren, die etwas an oder in ihrem Leben ändern wollen. Nicht mehr und nicht weniger.

Wir erlauben uns allerdings, über diejenigen schamlos herzuziehen, die allein durch ihre Fresswut einfach nur ekelhaft fett geworden sind UND das auch noch kultivieren.
Wir lachen also nicht über die Menschen, die einen Bauch haben oder etwas mehr bis mollig sind, sondern über die, die durch ihr Gewicht quasi permanent einen zweiten Menschen mit sich herumschleppen, die einfach nur wandelnde, wabbelnde Fettmasse sind und aus reiner Fresslust so fett wurden und auch nichts daran ändern wollen, sondern immer weiter Fressen, als ob's kein Morgen gäbe.

Denn diese Leute kosten uns alle Geld. Jeden der Beiträge in eine Krankenversicherung bezahlt.
Aber wir lachen auch über die, die sich gekonnt in die eigene Tasche lügen, weil sie fressen und sich dabei von einer Diät zur nächsten hangeln und immer nur jammern, dass sie nicht abnehmen obwohl sie "schon alles versucht" haben - nur eben nicht mit Maß halten und sich regelmäßig bewegen, weil sie es nicht schaffen wollen.

Um eben diesen Fresswütigen den Ernst der Situation klar zu machen, bedarf es, wie so oft im Leben, harter und direkter Worte. Und die gibt es hier reichlich, unser Wort drauf.

Wie oft haben wir, z.B. bei unserem letzten Job Leute gesehen, die beim Fabrikverkauf von Bahlsen ganze Einkaufswagen voll mit Süßigkeiten und Chips in ihre Autos gestopft haben.
Und wir meinen jetzt nicht die Leute, die das Zeug im Späti, Kiosk oder whatever weiter verkauft haben. Auch nicht die, die sich da MAL was zum Naschen geholt haben.

Wir meinen "Landwale", "Wanderdünen" oder auch wandelnde "Dorfeichen", denen man deutlich ansehen konnte, dass sie das ganze Zeug zum Eigenverzehr gekauft haben.
Da waren Gestalten dabei, die direkt vor der Tür im Parkverbot geparkt hatten, weil ihnen der Weg vom Parkplatz zum Laden natürlich viel zu weit und zu beschwerlich war, als dass sie die oft weit über 150 Kilo da hin gewuchtet hätten!

Man stelle sich vor - und das haben wir selbst live gesehen - wie sich eine solche "Qualle" mit beiden Händen am Dach aus einem Renault Clio zieht, weil normales Aussteigen gar nicht mehr drin war.
Und ehrlich, wir hätten uns nicht gewundert, wenn dabei das Dach einen Knick bekommen hätte.

Und wir alle sehen solche Fettkonglomerate regelmäßig. An Imbissbuden, im Supermarkt oder beim Bäcker. Immer in der gleichen Situation: Beim Nachschub an Zucker und / oder Fett kaufen, bzw. beim ungehemmten Verzehr ihrer heiß geliebten Krank- und Fettmacher.

Wer sich jetzt hier wieder erkennt und ohne nachzudenken von sich selbst sagt, er / sie kann mit "den paar Pfund zu viel" gut leben, sollte sich die Frage mal vor dem Spiegel stehend stellen und ehrlich zu sich selbst sein.
Na, wirklich zufrieden? Ja? Dann ist das Weiterlesen sicher nicht interessant und wir verabschieden uns an dieser Stelle voneinander. Hurgi,
klick hier.

Für alle anderen wird's jetzt erst spannend... :-)

Die oben verlinkte Seite ist ein schönes Beispiel dafür, wie man sich das Fettsein selbst so lange schön redet, bis der Arzt sagt: "Sie sind am Ziel - ein Herz-Kreislauf-Versagen ist Ihnen sicher!"

Auch die Diäten die dort angesprochen werden, sind der Lacher schlechthin.
Denn die Verfasser der Postings haben es nicht verstanden.
Eine Diät ist nichts weiter als ein Alibi für all diejenigen, die es nicht schaffen mit dem sinnlosen Fressen aufzuhören und mit regelmäßiger Bewegung anzufangen (und damit meinen wir nicht das Aufreißen von Chips- oder Eistüten).
Wer seine Essgewohnheiten seinem Leben anpasst, braucht keine Diät(en)!
Eine Diät ist nur eine Episode, ein Intermezzo, wie eine Reise oder eine kurze Liaison.
Wie kann also ein Erfolg einer Diät (wenn man den denn überhaupt erreicht) von langer Dauer sein?
 

Nun fragen wir uns, wie blind kann man sich selbst gegenüber sein, dass man so aussieht und die logischen, substanziellen Konsequenzen vehement ignoriert und einfach weiter frisst?

Als mögliche Folgen wären da z.B. Bluthochdruck oder Diabetes und die Folgen des Gewichts an sich. Das Gewicht macht sich bei jedem Schritt in massiver Belastung, nicht nur für die Gelenke, sondern für den ganzen Körper bemerkbar. Immerhin muss ja das Herz diesen verfetteten Körper mit sauerstoffreichem Blut versorgen, für den es viel zu klein ist, vergleichbar einem Käfermotor in einem Sattelschlepper.
Ein durchtrainierter Spitzensportler hat die gleiche Belastung wenn er alles gibt, nur kann sein Herz das leisten weil der Körper darauf trainiert und für diese Leistung optimiert ist. Ein fettleibiger Mensch hat null Training, verlangt aber seinem Herzen trotzdem volle Leistung ab.
Das muss Blut durch Blutgefäße drücken, die wegen der gewaltigen Masse und den Ablagerungen in den "Leitungen" ebenfalls meilenweit vom "Optimalzustand" entfernt und viel zu eng geworden sind. Wie lange kann das also gut gehen?

Richtig - die Lebenserwartung solcher Fressmaschinen ist entsprechend weit geringer, als bei Menschen mit einem Gewicht, dass deren Körper nicht zur Last fällt. Denn das Risiko von Herz- oder Schlaganfällen steigt rapide mit solchem Übergewicht.

Und es ist schon fast pervers, wenn man diesen Menschen zusieht, wie sich mit Kalorien im Überfluss, zielstrebig auf die Kiste zu bewegen und dabei, ohne sich mehr als nötig zu bewegen, einfach jeden Müll in sich rein stopfen. Ja Müll.
Denn Ernährung kann man das ja wohl kaum nennen, wenn der Speiseplan hauptsächlich aus diesen Zutaten besteht:
Schokolade, Kekse, Eis, Chips, Sahne, Kuchen und Gummibärchen auf der einen und Bouletten oder Currywurst mit Pommes und Mayo, Bratwurst und Eisbein auf der anderen Seite.
Sachen wie Obst und Gemüse werden dann, um die "ungesunde Ernährung zu optimieren", ganz konsequent weggelassen. Stattdessen wird dann noch geraucht und / oder regelmäßig dem Alkoholkonsum gefrönt, der dann mit dem "Bierchen zum runterspülen" oder dem "Verdauungsschnäpperken" einmal mehr schöngeredet wird.
Herzlichen Glückwunsch zur Herzverfettung ihrer Wahl!

Ein paar wenige Menschen sind aber darunter, bei denen es irgendwann mal im Hinterstübchen klingelt... z.B. nach einem Belastungs-EKG oder den mahnenden Worten vom Hausarzt, wenn der die Blutwerte sieht.

Diese Leute haben mit der Erkenntnis, dass es SO nicht weitergehen kann, schon etwas Boden gut gemacht. Doch es fehlt meistens am Willen weniger zu werden, am Willen sich zu beherrschen und nicht einfach maßlos weiter zu fressen, was ihnen gerade in die Hände fällt, weil man sich ja so leicht einreden kann, dass man es ohnehin nicht durchhält und auch all die Diäten nichts bringen.

Für alle diese Leute ein kleiner Hinweis:

Einmal in die Gänge gekommen, kann Sport wirklich Spaß und vor allem Lust auf mehr machen.
Wenn man im Training ist und spüren kann, wie man sich immer besser fühlt, je mehr, je öfter man etwas für sich tut. Noch KEINER hat von heute auf morgen die Traumfigur bekommen. Fast alle die "so toll" aussehen, haben über einen längeren Zeitraum auch etwas dafür tun müssen. Und jeder der eine tolle Figur hat, muss auch daran arbeiten, dass das so bleibt. Von nix kommt nix. Hier heißt die Parole ganz klar DURCHHALTEN, nicht aufgeben!
Monika Cholch Pickens Selfstorage Berlin Hohenzollerndamm
Ist es nicht eine ureigene Eigenschaft jedes Lebewesens, sich Gefahren zu entziehen?
Gut, der Mensch ist da eher so drauf wie die Lemminge.
Wir tun vieles, mit dem wir unser Leben gefährden oder verkürzen, einfach weil es uns Spaß macht.
Sich durch ungezügeltes Fressen gezielt selbst zu zerlegen, ist aber nicht gerade ein Zeugnis von Schläue...

Sich etwas gutes zu tun, indem man sich selbst "etwas quält", kann ebenso geil sein.
Wenn man spürt das die Lunge freier wird, dass man nicht mehr von jeder kleinen Anstrengung gleich fix und alle ist, allein das ist schon toll. Auch die extreme Hitze an manchen Sommertagen ist weitaus leichter zu ertragen, wenn man sich einen belastbaren Kreislauf antrainiert hat.
Und wer fände es nicht toll, z.B. sein Übergewicht zu verlieren, sich im Spiegel anzusehen und sich selbst zu mögen, weil einem gefällt was man sieht, ganz ohne Schwarten? Doch da schauen viele lieber verächtlich auf die Leute die so aussehen und lästern dann auch noch darüber, weil sie selbst zu faul sind nach einem Ideal zu streben. Sehr einfach und auch sehr bequem. Aber eben nicht gerade sehr clever.
Diese Blicke von ungesund aussehenden Menschen sehen wir beim Laufen immer wieder!
Blicke die einen fragen: "Und was bringt das jetzt?" oder "Musst Du hier herum rennen?"
 
Annette Kessler Pickens Selfstorage Berlin Landsberger Allee

Strategien um gut auszusehen gibt's ja viele.
Mancher meint auch heute noch, Rauchen würde schlank machen...
Klar, wenn man so viel qualmt, dass man nicht mehr zum Essen kommt, dann mag das sein.
Es gibt genug fettleibige Kettenraucher - die falsche Ernährung macht's.
Aber ob man damit alt wird, darf wohl eher angezweifelt werden ;-)

Doch Spaß beiseite.
Leider sind die meisten Menschen einfach zu bequem oder so in ihre "Spuren eingefahren", dass sie sich nicht aus dem gewohnten Trott befreien können, bzw. nicht einmal merken, dass sie etwas ändern könnten oder gar müssten.
Das ist schade und mehr oder minder schlecht für jeden, der es nicht schafft, in seinem Leben etwas zu ändern!
 

Diäten, Schlankmacher und anderer Hokuspokus

Viele die etwas ändern wollen, suchen dummerweise nach dem leichtesten Weg zum Ziel. Aber wer sagt, dass der auch der richtige ist???
Immer wieder drucken Frauenmagazine neue Diätpläne ab und verkaufen damit ihre Blätter.

Doch eine Diät, allein mit dem Ziel abzunehmen, ist völliger Unsinn.
Wir wiederholen: Wir halten von keiner Diät etwas. Denn alle haben sie eines gemeinsam: Sie bringen auf die Dauer nichts. Wer ein paar Wochen nach Plan hungert oder sich anders ernährt, nur um z.B. nach dem Urlaub am Meer wieder da anzufangen wo er / sie vorher aufgehört hat, kann sich den Spaß auch gleich schenken.

Auch von den diversen Versprechen der verschiedenen "Schlankmacher" halten wir ebenfalls nichts.
Wer sich z.B. an eine Firma hängen muss um die reich zu machen, nur weil sie / er seine überzähligen Pfunde verlieren will, die Planung dessen aber anderen überlässt statt sich selbst zu informieren und mit seinem Arzt darüber zu sprechen, hat (noch) nicht den richtigen Willen um in seinem Leben etwas zu ändern. Dem fehlt die Disziplin und die Konsequenz.
 

Ein Bekannter hatte gerade ein Aha-Erlebnis, als er die Nährwertangaben auf seinem Becher mit "Schlank schnell" (wortwörtlich übersetzt) mit denen auf unserem Becher mit Proteinpulver verglich. In seinem war einiges mehr an Zucker enthalten, als in unserer Sportlerernährung...
Er dachte tatsächlich, er nimmt ab und an mal eine Tässchen von dem Pulver in Wasser oder Milch aufgelöst und dann lösen sich auch seine 50 Kilo Übergewicht in nichts auf.

Warum ist das wohl so? Ganz einfach denken wir. Wer nur fest daran glaubt, dass der Müll den man für viel Geld kaufen kann funktioniert, wird im Regelfall eine Weile Geld dafür ausgeben. Mit Zucker schmeckt's natürlich besser. Und solange der Glaube an den Erfolg des Mittels (welches auch immer) da ist, wird man weiter Geld in das "Wundermittel" investieren.

Im Falle dieses Bekannten ist es tatsächlich so, dass er wider besseres Wissen und trotz Vergleich der Produkte, nach eigener Aussage weiter auf seinen "Schnell schlank"-Müll setzt!
??? Genau - der Irrglaube, dass Mittel die so viel kosten auch funktionieren, versetzt eben keine Berge, sondern nur das Geld der "Gläubigen"...

Wenn man dann merkt, dass es eben doch nicht funktioniert und realisiert, dass der Misserfolg von vornherein programmiert war - z.B. weil mehr Zucker drin ist als dem Körper und dem Ziel der Gewichtsreduzierung gut tut, hat man über eine lange Zeit einiges an Geld dafür ausgegeben.
Dass das Scheitern womöglich direkt am Produkt selbst liegt, eben weil es gar nicht geeignet ist um abzunehmen, merkt kaum einer.
Verdient hat daran immerhin der Hersteller. Dem kann es egal sein, ob es ein Erfolg oder ein Misserfolg war. Er findet neue Abnehmer mit den gleichen Problemen und Hoffnungen und ohne den Willen sich zu bewegen, ohne den Willen etwas zu ändern - und die gibt es reichlich.

Die bis dahin verfolgte Strategie entpuppt sich somit als ein Fehlschlag und bestätigt die eigene Annahme, dass man ohnehin nicht abnehmen wird.
So ist das "Schnell-schlank-Pulver" mit den tollen Argumenten ein Artikel, der nur einem Geld einbringt, dem anderen aber gar nichts.
So sehen wir das.

Weitere dieser Tricks, mit denen man Abnehmwillige um ihr Geld bringt, weil von vornherein klar ist das die Produkte nicht das bringen was dem Verbraucher suggeriert wird, gibt es haufenweise in Supermärkten, Drogerien und Apotheken.
Wer lesen kann, sollte sich mit dem Buch "
Krank durch gesunde Ernährung" von Udo Pollmer (ein Tipp unseres Hausarztes) ein Bild von der Realität der Lebensmittelverarsche machen. Wo "light" drauf steht, ist mehr für den Hersteller drin - so deuten wir die Gleichung. Doch davon sollte sich jeder selbst einen Eindruck machen.

Wir haben es nicht nötig Menschen zu missionieren, auch Freunde nicht.
Denn es ist leider meistens so, dass die Unbelehrbarkeit regiert und die Oberhand behält.
So waren wir bei einem gemeinsamen Frühstück Zeugen, wie der oben schon erwähnte Bekannte, mit der Aussage: "Ich esse jetzt einen gesunden Salat" einen Becher Curry-Salat (aus der Produktion eines großen und bekannten Berliner Herstellers von Fertigsalaten) öffnete. Hauptbestandteil darin war, wie bei den meisten dieser Salate, "Fleischbrät". Wenn man solchen "Müll im Becher" als gesunden Salat bezeichnet, während die anderen drei Leute am Tisch einen frisch zubereiteten Rucola-Tomaten-Paprika-Salat gegessen haben... dann ist wohl Hopfen und Malz verloren, oder?

Seine Äußerung, die Ernährung umzustellen ohne dabei Sport zu treiben - oder umgekehrt - sei ja auch sinnlos, ist ein weiterer Beweis dafür, dass er trotz aller Selbsterkenntnis nicht in der Lage ist, den nächsten und wichtigsten Schritt zu machen - etwas in seinem Leben zu ändern. In seinem Fall vor
allem auch deshalb, weil er dann das Rauchen hätte aufgeben müssen.

Und es war kaum ein falscher Eindruck der mir sagte, er hat seine Situation sehr wohl verstanden.
Von sich aus zeigte er uns Fotos aus einem nicht all zu lange zurückliegenden Urlaub und deutete dabei auf seinen gewaltigen Bauch. Dann erklärte er uns, als er nach dem Urlaub dieses Foto gesehen habe, sei ihm klar geworden, dass er dringend etwas ändern müsste.

Ein wenig abgenommen hat er wohl seither (seinen Angaben nach von 150 auf 120 Kilo). Doch für eine konsequente Umstellung seiner Lebensgewohnheiten hat es bis heute nicht gereicht, im Gegenteil. Er redet sich seine Situation einfach schön. Das fängt damit an, dass seine Frau ja trotz einem besseren Verhältnis von Größe zu Gewicht und ohne das sie raucht, schlechtere Blutwerte habe als er. Für Sport fehle im als Selbstständigem die nötige Zeit, beteuert er immer wieder (nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall wird er mehr Zeit haben als ihm lieb ist).
In seinem Urlaub baute er am Gartenhaus und im Wohnzimmer. Die teuren "Fitnessgeräte" Rüttelplatte und Stepmaster stehen für Besucher zur Ansicht herum. Benutzt werden sie nur zu Vorführungen des sozialen Status.

Ihm fehlt jeder Ansatz von Fitness. Beim unumgänglichen Sprung von einer etwa 2 Meter hohen Mauer, war er nicht in der Lage das Landen auf den Füßen zu koordinieren. Er kippte einfach nach hinten und wurde nur vom Auffangen durch kräftige Arme vor Verletzungen bewahrt.
Außerdem würde er trotz seiner offensichtlich angeschlagenen Atemwege nicht im Traum darauf kommen, mit dem Raucher aufzuhören.

ER ist das Paradebeispiel für die Leute, die wissen das sie dringend etwas ändern müssten aber trotz aller Hilfeangebote und vorhandener Informationen zu träge sind, endlich etwas zu ändern um so zu einer besseren Gesundheit, einer höheren Lebenserwartung und mehr Lebensqualität zu kommen. Und seine Frau unterstützt ihn in dieser Haltung auch noch nach Kräften, indem sie ihm keinerlei Hilfe leistet oder ihn in die richtige Richtung dirigiert, sondern in auf sein sicheres Ende zusteuern lässt. Wer früh sterben will, sollte es genau so machen.


Wir sind übrigens auch der Meinung, dass die steigenden Zahlen der Darmkrebserkrankungen, hauptsächlich auf unsere ungesunde Ernährung zurück zu führen sind. Einen Grund muss es ja dafür geben, oder?

INFORMATIONEN schaden nur dem, der sie nicht hat!


Gesunde Ernährung

Die grundlegende Erkenntnis zu einer bewussten Ernährung sollte diese sein:
"Wer mehr Energie zu sich nimmt als der Körper verbraucht, legt Reserven an."
Fett und Zucker (Zucker=Kohlenhydrate) sind nun einmal "Energieträger", die der Körper nur dann verbrennt - wenn man ihm die Gelegenheit dazu gibt, indem man sich bewegt, sich anstrengt, seinem Körper Leistung abverlangt.

Wer aber nur auf seinem faulen Arsch sitzt, die Fernbedienung in der Kralle und dabei unentwegt fröhlich am kauen ist, der sollte sich nicht wundern, wenn das Aufstehen von der Couch jedes Mal schwerer wird - so wie der eigene Körper. (Übrigens hält eine Couch auch länger, wenn man sie nicht ständig durchdrückt...)

Fett werden geht mit der falschen Ernährung ganz einfach und schnell. Umgekehrt dauert's länger!
Fett macht fett, Zucker nicht weniger. Denn der Körper wandelt den Zucker in Fett um!
Wer also nur fettfreie Süßigkeiten zu sich nehmen würde, könnte trotzdem beobachten, wie sich sein Gewicht nach oben entwickelt.

Natürlich geht das noch schneller, wenn man Fett und Zucker kombiniert :-) Mein Tipp:
Jeden Tag zum Frühstück ein Toastbrot mit schön dick Mayo drauf, dazu ne Flasche Cola und dann auf die Couch legen.
Wenn dann nach 15 Minuten der Hunger wieder da ist (im Regelfall ist es kein Hunger, sondern der ungezügelte Appetit oder einfach nur die Macht der Gewohnheit), kann man sich ja ne Rolle Pringles rein tun oder ne 300g-Tafel Schokolade.
Alles nach dem Motto: "Was ess' ich , wenn ich satt bin?"

Also kommen wir zu dem Schluss: Wer sich "zu viel" findet, sollte weniger essen. Vor allem weniger, oder besser noch, gar nichts mehr von den falschen Sachen.

Denn leider ist der größte Teil dessen was man uns im Handel als "Nahrungsmittel" anbietet, mehr oder weniger ungesund und nicht wirklich nahrhaft, bestenfalls sättigend. Die Gründe dafür sind vielfältig, so wie die Argumente der Werbung, die Nahrungsmittelzusätze und deren Hersteller...

Gesund und richtig ist eine Ernährung, die auf viel frisches Obst und Gemüse setzt.
Also nix aus der Dose und auch kein Gemüse, dass vorher halbe Ewigkeiten auf der Herdplatte zugebracht hat. Denn Vitamine kann man auch "totkochen".

Mit der Umstellung seiner Ernährung erreicht man nicht nur eine "bessere" Gesundheit, sondern folglich auch ein besseres Allgemeinbefinden. Mir wird niemand erzählen wollen, es fühlt sich toll an, wenn einem schon beim Schuhe anziehen die Luft weg bleibt - oder?

Das Zauberwort, dass gerade die Runde macht, heißt Paläo-Ernährung.
Man ernährt sich im Grunde wie zu den Zeiten vor Ackerbau und Viehzucht - also z.B. auch ohne Getreideprodukte wie Brot, Brötchen und Kuchen, die heute neben Mehl, Salz, Ei und Wasser noch weitere Stoffe beinhalten, wie Backpulver, Geschmacksverstärker (Gluten) etc., etc. (Ob die gesund sind, sollte sich jeder selbst fragen - oder Google) und vor allem OHNE Zucker!

Wir haben nun die Paläoernährung mit der vegetarischen kombiniert, also alles was Zusätze enthält und / oder nicht ins Essen gehört, ersatzlos gestrichen, auch alle Weizenmehl Erzeugnisse - und das Ergebnis ist schier unglaublich!
Eine junge Frau aus unserem "Dunstkreis" ist übrigens der lebende Beweis dafür, dass der Mensch OHNE Fleisch leben kann - wenn er denn will.
Sie hat lange Zeit mit dem Standardargument aller "Fleischfresser" gearbeitet und jetzt festgestellt, dass sie eben doch kein Fleisch braucht. Und sie hat fast jeden Tag Fleisch gegessen! Also haben wir auch hier wieder einmal nur eine Frage des Willens. Alles geht, man muss nur wollen! Da darf man auch ab und zu mal sündigen - nur eben nicht jeden Tag mehrmals.

Unser Speiseplan enthält jetzt hauptsächlich frisches Obst & Gemüse, etwas Käse, Eier und Proteinshakes mit Lactosefreier Milch mit 1,5 % Fett. Backwaren und Süßkram haben wir beinahe vollständig verbannt. Abgepacktes und (mit Chemie) haltbar gemachtes, lassen wir da wo es ist - im Laden.
Wir können jedem nur empfehlen, es mal zu versuchen:

SO sehen gesunde Nahrungsmittel aus!

Wenn der Hunger - oder die Gewohnheit - immer wieder nach Futter verlangen, kann man sich auch den Bauch mit Sachen voll hauen, die nicht dick machen! Z.B. mit Salatgurken. Der Magen ist voll, hat zu tun und es schad' nix :-). Oder mit einem Eiweiß-Shake (
dazu weiter unten mehr).


Vegetarier

Einer von uns ist seit Ostern 1993 Vegetarier aus Überzeugung. Um genau zu sein, Ovolactovegetarier.
Das bedeutet, Eier und Milchprodukte wie Käse oder Quark stehen weiterhin mit auf dem Speiseplan.
Zugegeben, das erste halbe Jahr ist bzw. war hart. Doch es geht vorbei.

Milchkühe werden immer noch besser behandelt wie "Schlachtvieh". Sonst wäre es nämlich mit der Milch ganz schnell Essig, wenn auch leider viel zu viele
Kühe alles andere als artgerecht, ihr Leben lang in einem Stall stehen und dabei unglaubliche Qualen leiden müssen. Auch das muss sich ändern. Und zwar dringend!!!

Frauen muss man das nicht erklären aber Männer begreifen es oft nicht: Jeder weibliche Vogel kann Eier legen ohne je einen Hahn gesehen oder von einem bestiegen worden zu sein. Das sind die Eier, die wir zu kaufen bekommen. Der Kunde entscheidet im Laden welche Eier, bzw. aus welcher Art Haltung er die Eier kauft...

Die Dokumentationen über Tiertransporte und die damit verbundenen Qualen, das Leiden der Tiere, waren für die Entscheidung vegetarisch zu leben ausschlaggebend.
Ein einzelner Vegetarier kann daran natürlich nichts ändern, doch inzwischen sind es 10 % der Bevölkerung in Deutschland. Dazu kommen noch einmal etwa 800.000 Veganer. (Wikipedia schätzt da weit vorsichtiger) doch eine "kleine Minderheit" kann man das wohl kaum noch nennen, oder?

Wie gesagt, wir müssen niemanden missionieren - aber wir nehmen uns das Recht zu erklären warum wir so leben, wenn man uns danach fragt.

Das einzig lästige das einfach kein Ende nimmt, sind Leute, die das Leben als Vegetarier belustigend finden und deshalb (also aus ihrer Unwissenheit) so kläglich darauf reagieren, dass sie ständig nur blöde Witze darüber machen aber nicht ansatzweise über die Beweggründe von Vegetariern und Veganern nachdenken wollen.

Liebe Leute: Wer zuletzt lacht, lacht am besten! Ihr esst den ganzen Dreck mit, der dem Zuchtvieh ins Futter gemischt wird. Oder meint Ihr wirklich, dass das was Ihr Euch auf die Teller knallt, gesund ist? Noch nie von Fleischskandalen gehört oder gelesen???
Dem "Zuchtvieh" werden Medikamente und Hormone ins Futter gegeben, damit die Tiere schnell groß und kräftig, und dabei nach Möglichkeit nicht krank werden. Denn das würde ja wieder Kosten verursachen, wo man doch nur Kohle mit dem Leben der Tiere scheffeln will.
Anschließend werden alle abgepackten, länger haltbaren Fleischprodukte mit dem Krebs erregenden Natriumnitirit oder auch Nitirtpökelsalz konserviert - wohl bekomm's...

Das Perverseste aber ist, dass die meisten Tiere die geschlachtet werden, Jungtiere sind.

Im Klartext: Ihr esst
Tierbabies oder Tierkinder! Den meisten Fleischfressern ist das leider scheißegal. So wie ihre eigene Gesundheit. Schön das die Natur am Ende doch Rache übt!

Wer da Witze über Vegetarier macht, dem können wir nur mit den Worten von Dieter Nuhr sagen: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!"

Im übrigen hat die "Fleischproduktion" noch ganz andere Nebeneffekte, die uns alle und auch unser Klima betreffen.
In Brasilien wird immer noch der Regenwald abgeholzt, bzw. durch riesige Brände gerodet obwohl der maßgeblich unser Weltklima beeinflusst.
Bei den Brandrodungen werden dabei zusätzlich gewaltige Mengen an Rauch in die Atmosphäre geblasen - Gift für alles was auf der Erde lebt!
Und warum? Um auf den nun zur Verfügung stehenden Flächen Rinder zuzüchten!

Ähnlich schädigen die Schweinezüchter in den USA unser Klima. Sebastian Fitzek hat das in seinem Roman "Noah" anhand von Fakten sehr detailliert beschrieben. Noah ist ein Thriller, kein "naturkundlicher Aufklärer" und belegt trotzdem sehr deutlich, wie blöde wir Menschen sind, wenn wir weiter unseren eigenen Planten zu Grunde richten wie wir es die letzten 200 Jahre getan haben.


Die eigene Gesundheit war damals allerdings absolut nicht der Grund für ein Leben ohne tote Tiere auf dem Teller. Wie gesagt, wir haben unsere Essgewohnheiten aus Überzeugung umgestellt, der Tiere wegen. Nicht aus Sorge um unsere eigenen Ärsche.


Doch heute, mit zunehmendem Alter, kommen noch so ein paar Aspekte dazu, die damals nicht in unseren Focus rückten.
Denn einen kleinen Bauch kann man sich auch fleischlos anfressen :-) das haben wir durch.
Mit den Quetsch-Eistüten, deren Inhalt zu über 30% aus Zucker besteht, geht das ganz fix und nachhaltig. Ausprobiert im Sommer 2014... wir wissen also nur zu gut wovon wir hier reden!
Auch wenn wir nicht gleich massives Übergewicht zugelegt hatten, sondern nur drei, vier Kilo - wir wollten nicht länger so aussehen oder uns so ansehen müssen. Und schon gar nicht wollten wir, dass das der Grundstein für eine dauerhafte Fettleibigkeit würde.

Mit dem "Alter" kommen noch andere Sachen hinzu, die man früher ignoriert hat.
Glücklicher Weise hat in unserem Fall kein Bluttest mit exorbitanten Cholesterinwerten zur Wende im Umgang mit der eigenen Substanz geführt.


Das Alter im Kampf gegen das Wohlgefühl - ein Kampf den man aufnehmen sollte!

Irgendwann spürt man ein Kneifen hier und ein Zwicken da. Mitunter rasten Muskeln ein (Hexenschuss) oder Gelenke sagen: "Heute nicht!" und verleihen dieser Aussage mit heftigen Schmerzen Nachdruck. Bei einem von uns war es der Nacken, der zu einem "timeout" führte, bis die Krankenkasse eine vierwöchige "Rückenschule" spendierte. Dafür sind wir noch heute dankbar und möchten jedem mit einem Rückenleiden, das
Rückenzentrum (in Berlin z.B. in Köpenick) empfehlen.

Was tun wenn die eigenen Knochen oder Muskeln einem den Krieg erklären?
Zum Arzt rennen und laut "aua" schreien?
Keine Lösung sind Schmerztabletten, wenn man weiß das die eigene Faulheit der Grund ist.
Denn die schaden für gewöhnlich Leber und Nieren. Und dass nicht zu knapp.
Einer von uns hatte einen Kollegen, der durch regelmäßigen Schmerzmittelgebrauch erst eine Niere verlor, dann Dialysepatient wurde und nach einer Transplantation das Spenderorgan abstieß.
Er ist an den Langezeitfolgen seines Medikamentenkonsum gestorben!

Wir haben unser Leben konsequent umgestrickt.
Zuerst haben wir die Matte ausgerollt und rückten dem faulen Bauch mit Crunches und Situps zu Leibe. Doch das trainiert nur die Bauchmuskulatur, und einen Teil der Rückenmuskulatur.
Das Fett muss man auf mehreren Wegen bekämpfen.

Clever ist es, dass Training mit entsprechend angepasster Ernährung zu unterstützen.
Weniger Fett (vorzugsweise sollten ungesättigte Fettsäuren auf den Speiseplan rücken), noch weniger Kohlenhydrate.
Viele Vitamine (Obst & Gemüse) und Eiweiß. Nein, nicht nur aus 'nem Hühnerei.
Fett ist nicht gleich Fett - man sollte grundlegend zwischen gesättigten und ungesättigten
Fettsäuren unterscheiden (zu ersteren, also den ungesunden, gehört übrigens auch Essig!).
Zur Verarbeitung mancher Vitamine benötigt der Körper sogar Fette!
Aber eben nicht irgendwas! Also - mal selber schlau machen und Initiative zeigen! Wir kauen hier nicht alles vor ;-)

Whey-Proteine sind zum Abnehmen bei gleichzeitigem Fitnesstraining sehr zu empfehlen, weil sie den Hunger stillen und abgesehen vom
Creatin (was man bei exzessivem Training auf jeden Fall auch in den Speiseplan mit einbauen sollte), alles beinhalten, was die Muskulatur braucht um zu wachsen und gesund zu bleiben. Wir empfehlen bei Proteinen die Produkte von MyProtein, Weider oder Champ (siehe Fotos weiter unten). Ein paar nützliche Tipps zu sinnvoller Ernährung bei Krafttraining findet man hier.

Wenn man sich selbst ein wenig in den Hintern tritt und regelmäßig trainiert, dann kann man gerade am Bauch sehr schnell gute Ergebnisse fühlen! Und das ist kein Unsinn!
Ein Sixpack ist leichter zu haben als man denkt. Und es geht schneller, als z.B. bei den Oberarmen oder dem Rücken. Das Training auf einer SitUp Bank ist effektiver als am Boden auf einer Matte, zum Anfang allerdings auch kein Spaziergang, wenn man entsprechend seinem angestrebten Ziel, eine hohe Wiederholungsfrequenz (75 bis 100) leistet.

Muskeln brauchen eine Weile für sichtbaren Zuwachs und der Kardinalfehler wäre, jeden Tag für den Muskelaufbau zu trainieren!
Denn jeden Tag die gleichen Muskeln zu trainieren ist definitiv kontraproduktiv!

Zwischen zwei Krafttrainings sollte die Muskulatur immer einen Tag Pause bekommen! Wachsen können die Muckis nur in der Ruhefase!

Wir laufen abwechselnd jeden zweiten Tag eine große Runde (1 Stunde Ausdauertraining) und trennen uns damit auch von den letzten kleinen Schwarten, die übrig geblieben sind. Dazu kommen an den anderen Tagen Situps, Crunches, Kniebeugen und das Krafttraining mit Hantelübungen.

Der Fettabbau wird zum einen durch den Muskelzuwachs unterstützt. Zum anderen kann man den Stoffwechsel und damit auch die Fettverbrennung beschleunigen, indem man viel trinkt. Grüner Tee und Ingwer wirken dabei besonders gut mit.

Auch beim
Laufen ist das Trinken extrem wichtig! Wir empfehlen hier Isostar, den bekannten Hersteller isotonischer Getränke für Sportler. Denn wer längere Strecken läuft oder sich anderweitig verausgabt, schwitzt nicht nur Flüssigkeit aus, die der Körper zurück bekommen muss, sondern auch Salz und Spurenelemente, die unser "System" dringend benötigt um zu funktionieren!

Sport ist gesund, man sollte dabei nur auf ein paar Dinge achten und es nicht übertreiben!!!

Mit Bewegung und Leistung sieht man im Laufe der Zeit nicht nur besser aus, man fühlt sich auch deutlich besser. Die Körperhaltung wird besser, man wird spürbar kräftiger, leistungsfähiger und die Anfälligkeit für die Standardinfekte sinkt.
Wir haben bei gleichzeitigem Muskelzuwachs, innerhalb von nicht einmal zwei Monaten vier Kilo abgebaut! Geschenkt bekommt man das nicht aber es ist auch nicht unmöglich!

Man wird nicht gleich zum "Hungerhaken" mutieren, wenn man mit dem Ausdauertraining anfängt.
Das Herz wird belastbarer, die Muskulatur stützt den Körper und entlastet so die Wirbelsäule.

Und man muss auch nicht Mitglied in einer der Fitnessstudio-Ketten werden um besser auszusehen!

Alles was man da geboten bekommt, kann man (zumindest für den Anfang) auch mit relativ einfachen Mitteln zu Hause machen. Für den Start reicht eine Matte, ein paar kleine Hanteln (um 3 Kg) und als nützliches Zubehör kann man noch eine
Fingerhantel oder auch den "Powerball" benutzen. Die Matte hat allerdings den Nachteil, dass sich bei den Crunches der untere Rücken immer auf den Boden stützen wird - da ist die SitUp Bank (siehe unten) weit effektiver!

Da wir auch um den häufigen Wunsch vieler Herren wissen, sich möglichst einen Waschbrettbauch zuzulegen, ist die SitUp Bank (BG2 von Christopeit, siehe Foto) dafür der beste Tipp. 

                         

Mit ihr kann man seine Bauchmuskeln sehr effektiv auf Vordermann bringen!
Das schöne dabei ist, dass ja fast jeder Muskel einen Gegenspieler hat - in dem Fall im unteren Rückenbereich.
Und genau dort haben viele Sitzberufler häufig Probleme, wie den berühmt berüchtigten Hexenschuss. Wer seine SitUp Bank regelmäßig nutzt, wird kaum in die missliche Lage kommen, einmal im rechten Winkel auf den Notarzt warten zu müssen!
Doch man tut seinem Körper dabei noch mehr Gutes ohne es zu merken:
Auch die
Bandscheiben werden bei diesem Training
in der besten Weise beansprucht! Denn was die Wenigsten wissen ist, dass die Bandscheiben durch Bewegungen der Wirbelsäule geknautscht oder geknetet werden müssen, um ihre federnde Funktion zwischen den Wirbeln beizubehalten.

Außerdem spricht für die Firma Christopeit, dass die ihren Support und auch die Ersatzteilversorgung an die Top Sport Gilles GmbH abgegeben hat, die den Kunden einen erstklassigen Service bietet - selbst getestet: Einfach TOLL! :-))

Das "Sixpack", dass eigentlich ein "Eightpack" ist, verschwindet nur leider bei den meisten hinter dem Bauchspeck. Der verschwindet nicht einfach, während sich beim Training die Muskeln ausprägen. Das Fett bekommt man nur weg, wenn man den Körper zwingt, es zu verbrennen.
Und das geht nun einmal nur, bei richtiger Kreislaufbelastung. "Fit for fun" hat hierzu ein Ranking der Sportarten ins Internet gestellt,
die
für die Fettverbrennung am besten geeignet sind.
Vor dem Intensivsport einen isotonischen Drink mit einer ordentlichen Ladung Ingwer trinken, ist unser erprobtes Rezept.

Doch wie sähe ein Waschbrettbauch aus, wenn der restliche Körper dabei untrainiert bliebe?
Recht seltsam darf man annehmen ;-) Also wenn man schon anfängt zu trainieren, dann sollte das auch Hand und Fuß haben und sich über den ganzen Körper erstrecken.

Damit kommen wir zurück zu den Möglichkeiten; die man auch ohne Monatsbeitrag in einem Fitnessstudio hat.
Denn außer den oben schon genannten Geräten gibt's noch mehr.
Da wären z.B. Expander, die man mit verschiedenen Zugstärken (5 bis 25 Kilo je Band) und dazu auch noch verstellbar (durch entfernen oder einsetzen einzelner Bänder) bei amazon für zwischen 20 und 30 Euro bekommt. Wir können die von "
Schmidt - Deuser" nur empfehlen.
Leider gibt es auch Expander für weniger Geld gibt, die allerdings das Geld nicht wert sind und sogar zu Verletzungen führen können.
Ein Expander ist ein Gerät zum trainieren so ziemlich aller Muskelgruppen - denn die verschiedenen Übungen sind zahlreich.
Eine Seite die sehr gute Videoanleitungen dafür bietet, ist
expanderkrank.de.
Natürlich bekommt man bei den Expandern von Schmidt - Deuser ein Faltblatt mit Übungsbeispielen mitgeliefert.
Unsere haben wir eingescannt und haben diese beim Training auf dem PC-Monitor sichtbar (Musik läuft beim Training auch vom Rechner ;-)  ).

Eine weitere kostengünstige Variante für den Kraftsport zu Hause, ist das Klimmzugtraining.
Einzig eine stabile Stange mit ebenso stabiler Befestigung wird dafür benötigt. Wir halten allerdings rein gar nichts von den Stangen, die man in den Türrahmen spreizen kann. Sind die fest genug, leidet meist die Zarge. Schont man die Zarge, kommt früher oder später die Stange runter (auf den Kopf) und wer will schon mit nem Schutzhelm trainieren? :-)

Wir haben uns für unsere Klimmzüge eine 25mm Langhantelstange über eBay-Kleinanzeigen besorgt und diese mit ein paar Kreuzbalken über den Türzargen im Korridor befestigt. Quer darüber liegen für die Abwechslung bei den Griffen, noch zwei Tischbeine von Hornbach. Hier unsere Klimmzugstange Marke Eigenbau.



Die Farbringe sind zur besseren Koordination der Griffweite gedacht, die man auch mal variieren sollte.
Die Parallelstangen lassen sich nach einer kleinen Funktionserweiterung nun ebenfalls nach Bedarf verstellen und arretieren, so dass sie beim Training nicht unkontrolliert hin und her wandern können.



Der "Kamm" liegt vor den beiden Haltebalken (die oben noch zu sehen sind) locker auf und wird nur durch zwei 10mm-Rundhölzer mit Griffstück (siehe unten, auf dem mittleren Bild über dem 2. Langloch von rechts auch gut erkennbar) am oberen Balken fixiert.



Und das ist jetzt ein ganz klarer Vorteil der "Klimmzuganlage Marke Eigenbau" - denn die fertig angebotenen Geräte sind alle fest verschweißt, verstellen ist da leider nicht möglich.

Der nächste Schritt ist inzwischen fertig - die Latzugvorrichtung:



Pro Expander können bis zu 5 Seile mit je 25 Kilo eingeklinkt werden, hier auf dem Foto sind das 150 Kilo Zuglast.
Die einzige Herausforderung sind die Füße ;-) - wir müssen etwas kreativ sein, um bei stehender Übungsausführung am Boden zu bleiben aber auch das haben wir gelöst. Ein weiterer Ausbau auf drei oder vier Expander ist ohne Probleme möglich.
Allerdings wird dann noch ein Vierkantstahlrohr davor montiert, damit es den Kreuzrahmen nicht zerreißt :-)


Klein anfangen und langsam steigern sollte das Motto lauten. Wenn man ein Gefühl für seinen Körper entwickelt hat, kann man an die Grenzen gehen. Wer deutliches Übergewicht hat, sollte sich auf jeden Fall vor dem Start eines Trainings mit seinem Arzt darüber unterhalten und nicht einfach losrennen um mal zu sehen, ob man die 100 m ohne Notarzt schafft.

Denn einfach drauflos und hau ruck ist nicht unbedingt die beste Lösung!
Und mit den falschen Methoden, kann man sich auch schnell schaden.

So sollte man gerade beim Ausdauertraining seine
Pulsfrequenz im Auge behalten um nicht am Ende das Herz zu überlasten. Eine Pulsuhr mit Brustgurt ist dafür optimal. Der Puls sollte dabei 220 minus Lebensalter nicht überschreiten!!!
Viel hilft nicht immer viel! Viel ist schnell auch viel zu viel!
Allerdings muss man für eine vernünftige Pulsuhr etwas tiefer in die Tasche greifen und sollte vor der Kaufentscheidung Tests und Kritiken lesen.
 

Wir haben das Ausdauertraining mit einer Runde von 3,5 Km um unseren "Block" begonnen.
Das kann für jemanden der völlig untrainiert ist, für den Anfang schon gefährlich viel sein.
Inzwischen haben wir uns auf drei Runden mit 10,5 Km gesteigert. Pro Runde sind wir dabei zwischen 16 und 18 Minuten unterwegs, je nach Tagesform, Gegenwind und Temperatur.

Wenn man sich nach ein paar Wochen "eingelaufen" hat, kann man zwischen zwei richtig schnellen Runden eine gemächlichere einbauen - effektives Training will abwechselnd sein. Das gilt auch für das nachfolgend angeschnittene Krafttraining.

Für unser Krafttraining haben wir uns mit hanteltraining.me als Leitfaden, eine Seite im Internet gesucht, die gut verständliche Anleitungen mit Videos und Grafiken bietet, mit denen man gezielt alle Muskeln trainieren und zu einem gesunden und attraktiven Körper kommen kann.
Für jede Muskelgruppe zeigt hanteltraining.me dabei verschiedene Übungen, damit die Abwechslung nicht außen vor bleibt.

Man kann zu Hause ohne Zuschauer trainieren und muss sich nicht schämen, als Anfänger eben noch nicht so auszusehen wie die Leute in den Videos.

Doch was man unbedingt tun MUSS: Dabei bleiben, regelmäßig und nach einem festen Plan trainieren.
Dazu gehört, dass man im Auge behält was man wie oft macht, um sich im Laufe der Zeit zu steigern! Das kann man auf Papier (kleine Kladde) machen oder auch mit einer
Exceltabelle (Die erste Zeile enthält Musterzeiten. Diese können überschrieben werden. In allen folgenden Zeilen für die Laufeinträge (grüne Zeilen) rechnet die Tabelle automatisch! Also bitte bei "Zeit total" nichts von Hand eintragen. Wenn's mal zeitlich nicht klappt, einfach eine Zeile leer lassen. Die Daten und Tage können natürlich geändert werden.)

Das Durchhalten ist bei den meisten Leuten der Knackpunkt.

Sich in einem Fitness Studio anzumelden ist für viele der erste Schritt.
Bringt aber gar nichts, wenn man nicht hingeht. Das Gleiche gilt für die Millionen Heimtrainer und anderen Fitnessgeräte, die einmal angeschafft, nur kurze Zeit benutzt und dann als Ablage benutzt, in den Keller gestellt oder wieder verkauft werden. eBay-Kleinanzeigen bestätigt das. Dort findet man derlei Gerätschaften zu hauf, weil zu viele gute Vorsätze schon nach kurzer Zeit wieder aufgegeben werden.

Für uns ein glücklicher Umstand. Denn darüber sind wir für kleines Geld zu einer vollständigen Ausstattung gekommen. Wir besitzen UND benutzen unsere SitUpBank für SitUps und Crunches.
Dazu kommt eine
verstellbare Hantelbank (ohne die zusätzlichen Teile für Arme und Beine und neu bespannt) mit Langhantelstange, Curlstange sowie 5 Kurzhantelstangen.
Auch eine Flachbank sowie eine Curlbank haben wir uns für mehr Möglichkeiten dazu geholt.
Die
Gewichte haben wir zwischenzeitlich aufgestockt und haben jetzt folgende Scheiben 12 x 10 Kg, 10 x 5 Kg, 10 x 2,5 Kg und 12 x 1,25 Kg womit wir für alle Übungen die Gewichte nach Bedarf kombinieren und die Last weiter steigern können.

Für ein effizientes Unterarmtraining arbeiten wir mit den Fingerhanteln von Carpe Diem (erhältlich in 5 Stufen bei amazon)

Wer trainieren statt schrauben will, tauscht am besten die hier gezeigten Stern und Klemmverschlüsse (die immer mitgeliefert werden) gegen
Feder-Feststeller
- schneller kann man die Scheiben kaum wechseln.
Doch es ist jetzt schon klar, dass wir unser Equipment noch weiter aufstocken werden.

Wer hier Lust auf einen durchtrainierten Körper bekommt, der kann den Muskelaufbau mit Proteinen effektiv unterstützen.



Die beiden hier gezeigten Produkte bekommt man auf der Herstellerseite https://de.myprotein.com und auch bei amazon.

Die Marke mit dem wir angefangen haben - Champ -



bekommt man in jeder Kauflandfiliale und anderen Supermärkten oder Drogerien.
Zusätzlich ergänzen wir unsere Ernährung mit BCAA und L-Glutamin um dem Abbau von antrainierter Masse entgegenzuwirken.

Der eigene Körper ist unersetzbar. Das sollte man schon im Hinterkopf behalten...
Deshalb endet der Vortrag an dieser Stelle. Er soll motivieren, mehr nicht.

Wer jetzt verstanden hat worum es geht, der wird sich selbst weiter informieren und nach geeigneten Wegen suchen, seine Ziele zu erreichen.
Denn auch das ist individuell, wie alles im Leben.

Also tu was für Dich :-) und hör nicht wieder damit auf!

Viel Erfolg