In Rheinland Pfalz, genauer gesagt in der Eifel, liegt die Gemeinde Walsdorf.
Auf deren Gebiet befindet sich der Arensberg.
Ein Vulkankrater, dessen heutiges Inneres nicht von einem Ausbruch herrührt, sondern vom Materialabbau durch Menschenhand.

Alle Fotos wurden aufgenommen mit der Fujitsu A850, um Ostern 2014


Bei Ausbrüchen die bereits über 20 Millionen Jahre und länger zurückliegen, wurde mit der Lava auch der Boden über dem heutigen Krater herausgeschleudert.
Dadurch entstanden vielfältige Einschlüsse von Schiefer, Sand- und Kalksteinbrocken im heutigen Tuffgestein.

 

 

Hier gehen wir durch den

   


Tunnel der als Zugang zum Kraterinneren gestochen wurde.

   

Hier sind die in der Lava eingeschlossenen

   


Gesteinsbrocken gut zu erkennen

   

Besonders auffällig im Krater sind diese Basaltsäulen

   

Um einen Eindruck von der Tiefe des Kraters zu gewinnen
werfen wir mal einen Blick nach oben.

An der Stelle dieses Kraters stand, bevor der Abbruch begann noch auf einem kleinen Hügel, seit dem 12. Jahrhundert die Wallfahrtskirche Arnolphuskirche.

Diese wurde im 19. Jahrhundert abgerissen.

   

Wo sonst in Deutschland liegen derartige Gebilde frei in der Landschaft herum?

   

Spuren von früherem Leben, eingeschlossen in Kalkstein der sich über lange Zeit am Meeresgrund ablagert.
Auch sie wurden von Vulkanausbrüchen freigelegt.

Wo also heute der Vulkankrater ist, war lange vor den Eruptionen einmal ein Meer.

   

Als Folge der großen Hitze der Lava haben sich Materialien verbunden und Minerale entstanden.

   

Der Weg der aus dem Zentrum des Kegels zum Tunnel führt

   

Und die sichtbaren Abbaustufen.

   

So still liegt ein Maar heute da, wo vor Millionen Jahren die Erde Feuer spuckte.


 

V 2.5.1   21.05.2016