2014 und die gleiche Diva Lana Del Rey...

                            ja, zugegeben.
                            Wir waren neugierig auf die Ultraviolence und sie hat uns sehr gut gefallen.
                            Mein Favorit, nicht wegen dem Titel, sondern wegen der gesanglichen Darbietung:
                            "F..... my way up to the top".

 

                            Doch so ganz sicher waren wir uns nicht, ob wir noch einmal zu Lana gehen sollten.
                            Zu gut hatten wir das letzte Konzert in Erinnerung, die Wartezeit, der Umgang mit Zugaben...

                            Letzten Endes haben wir uns dann doch für den Kauf zweier Karten entschieden.
                            Auch wegen der Location - die Zitadelle ist schon schön :-)

                                               

                                    Nach dem diesmal wirklich schmalen Supportact, einem einzelnen Pianisten, der "traurige Weisen"
                                    vortrug, hatte das Publikum erneut viel Zeit, um sich mit Fragen bezüglich Nahrungs- oder
                                    Flüssigkeitsaufnahme zu beschäftigen, bzw. die rechtzeitige Entsorgung dieser Stoffe vor dem
                                    Auftritt zu verrichten.

                                    Viel Zeit.

                                    Sehr viel Zeit.

                                    Von hysterischen Fans frenetisch gefeiert, kam dann Miss wonderful Voice auf die Bühne.
                                    Diesmal verschwand die Band nicht hinter der Bühne sondern war für die Besucher präsent.

                                    Lana präsentierte, wenn auch für mein Empfinden sehr kalt, absolut professionell ihr Set, dass beinahe
                                    ausschließlich aus Stücken der Ultraviolence und der Born to die - Paradise bestand.

                                    Wer Lana kennt wird wissen, dass sie ein vielfaches an Titeln aufgenommen und auch veröffentlicht hat,
                                    als unter dem Namen Lana Del Rey erschienen sind.                                  

                                    Das Set dauerte gefühlt eine Stunde.
                                    Und tatsächlich - es gab wieder keine Zugabe. Nur ein Ruhmesmarsch mit Autogrammen und
                                    Händeabklatschen durch den Graben der Security. Schade. Sehr schade.
                                    Live sollte man mehr erwarten dürfen.


                                    Das Konzert an sich war ein weiteres schönes Erlebnis. Aber auf die Diva haben wir keine rechte Lust mehr.