München, 22.07.2016, ein "Amoklauf" ? ? ?

Zumindest ist beinahe die komplette Medienlandschaft sehr darauf bedacht uns zu klar zu machen, dass es nicht mehr war, als ein psychisch labiler junger Mann, der einfach ausgerastet ist und zur Waffe gegriffen hat. Als ob das den Umstand von neun unschuldigen Toten auch nur einen Deut besser machen würde.

Kurz nach 18:00 planten wir (eine Hand voll Leute) gerade den weitern Verlauf des Abends (dabei blieb es dann auch), als wir im Internet die ersten Nachrichten aus München entdeckten.
Dort hieß es, im Münchener Olympia Einkaufszentrum (OEZ) seien Schüsse gefallen.

Nach Paris und Nizza denkt man da natürlich zuerst an einen Terroranschlag. Unter anderem deshalb, weil ein Einkaufszentrum voller Menschen ist, die für einen Attentäter jede Menge potenzieller Ziele darstellen.

Die "Telefonzeugin" Aysol berichtete von Schüssen im Einkaufszentrum, nach denen die ersten Menschen in einem Supermarkt in ihrer Panik versucht hatten, zum Hinterausgang hinaus zu fliehen. Dann seien auch dort Schüsse gefallen und die flüchtende Menschenmenge versuchte durch den Vorderausgang ins Freie zu gelangen.
Wie man in der Endlosschleife des Videos im Fernsehen immer wieder sehen konnte, kamen die Menschen neben der dortigen McDonalds-Filiale heraus.
Dabei war einem Mann die deutliche Verblüffung anzusehen, als er den Schützen bemerkte, der dort auf der Straße stand und das Feuer eröffnete.

Hier stellt sich schon die Frage: "Wer hat denn im OEZ geschossen, wenn der angebliche "Einzeltäter" gerade erst aus dem McDonalds kam?

Auch die Anzahl der Schüsse die deutlich zu hören sind, wirft Fragen auf.
Die Recherchen ergaben, dass eine Glock mit einem großen Magazin - also 19 Patronen, sowie einer Patrone im Lauf - maximal 20 Schüsse abfeuern kann. (Es gibt auch Magazine mit bis zu 33 Schuss, die allerdings die Balance der Waffe deutlich beeinträchtigen. Zusätzlich muss dann auch das Griffstück in seiner Länge dazu passen.)

Zugegeben, es ist schwer die Schüsse zu zählen, da der Täter diese in schneller Folge hintereinander abgegeben hatte.
Doch es sind mehr als 20 Schüsse zu hören bevor eine Pause eintritt, in der er die Zeit zum Nachladen genutzt haben konnte, bevor er erneut feuerte. Die letzten zwei Schüsse gehen in den Augenzeugenvideos bei anderen Geräuschen beinahe unter. Doch wenn man darauf achtet, sind sie zu hören.

Immer wieder wurde in den live Berichten von mehreren Schützen mit Langwaffen gesprochen.
Woher kommen die Informationen über eingesetzte Gewehre?

Bei dem massiven Polizeiaufgebot will es nicht einleuchten, dass sich hier noch Menschen zwischen Täter und Polizei gestellt haben. Woher kommt dann die Legende, Passanten könnten Polizeibeamte für weitere Täter gehalten haben?

Einwandfrei klar ist der Umstand, dass die Person vor dem McDonalds die gleiche ist, wie die auf dem Parkdeck. Unklar dagegen ist noch immer, wann das Video vom Täter auf dem Parkdeck entstanden ist.
Bevor oder nachdem er vor dem McDonalds stand?
Das Video das den Dialog mit einem Anwohner dokumentiert, scheint vor der Tat aufgenommen worden zu sein. Denn da sagte der Täter, er müsse sich nun eine Waffe kaufen (obwohl er die ja schon bei sich trug).

Wenn dem so war, ist es allerdings mehr als berechtigt zu fragen, wie lange er sich dort aufgehalten hat und was in der Zeit zwischen dem Verlassen der Parkfläche und seinem erscheinen vor McDonalds passiert ist.

Gut, bei dem "verwirrten Zustand" der uns nun allenthalben geschildert wird, kann man wenig auf das geben, was David S. gesagt hat oder gesagt haben soll.

Doch nun fangen die Ungereimtheiten erst richtig an.

Die Polizei, die hier in einem massiven Aufgebot angerückt war, soll nicht bemerkt haben, wie der Täter durch den Absperrgürtel entkommen konnte, während das OEZ gesichert wurde. Das ist wirklich schwer zu glauben.
Das er dann noch einen Kilometer weit gekommen sein soll bevor er sich dann selbst gerichtet hat, wäre eine absolut unglaubliche Leistung.

Zudem hieß es in den Berichten, die Polizei habe etwa einen Kilometer entfernt einen männlichen Toten gefunden. Am 24.07.2016 berichtet die Berliner Zeitung online: "Täter erschoss sich vor Augen der Polizisten". Auch hier entstehen Fragen.

In der Nacht begannen dann bereits die ersten Nachrichtenportale den Vorfall zu relativieren.
Und das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung die ich hier äußere:
Es klingt als hätten die Nachrichtenportale und Sender die Anweisung erhalten, "für Ruhe zu sorgen und weitere Panik zu vermeiden".

Z.B. verfasste der Stellvertretende Chefredakteur der Welt-Gruppe Ulf Poschardt in den frühen Morgenstunden des 23.07. einen Kommentar "Es gilt Ruhe und Zurückhaltung als erste Bürgerpflicht".

Natürlich darf eine Tat wie die von München nicht zum Auslöser einer Hetzjagd werden, der ihrerseits noch mehr Unschuldige zum Opfer fallen. Die Opfer von München waren, dass sei hier nur am Rande bemerkt, mehrheitlich keine Deutschen - und die Herkunft spielt dabei absolut keine Rolle! Jeder Tote nach einer Gewalttat ist einer zu viel. Da dürfen keine Unterschiede bei der Herkunft gemacht werden.

Etwa zu gleichen Zeit veröffentlichte die Welt online einen Beitrag, demzufolge die Polizei in München noch mit einem Zweitschlag rechnete. Das wird wohl Gründe gehabt haben - die nicht ansatzweise zur Einzeltätertheorie passen. Erst recht, wenn der Täter zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr lebte.

Ich finde, dass es bei den Berichten so viele Ungereimtheiten gibt, dass man sich nicht zu unrecht die Frage stellen darf, wie das möglich ist und was damit bezweckt worden sein könnte.

Zunächst habe ich den Eindruck, dass zuerst die Bevölkerung beruhigt werden sollte.
Es kehrt eher Ruhe ein, wenn alle davon ausgehen das die Gefahr gebannt ist. Klar.
Auch mögliche weitere Täter fühlen sich in Sicherheit, wenn sie davon ausgehen können, dass die Polizei nicht länger nach ihnen sucht.
Wir sollten uns aber nicht einreden lassen, dass Anschläge wie in Paris oder Nizza bei uns nicht passieren werden. Egal was in München nun tatsächlich passiert ist, wovon wir nichts wissen (sollen).

Erstaunlich ist auch die Fülle an Ermittlungsergebnissen, die an einem einzigen Wochenende der Öffentlichkeit vorgetragen wurden.
Insgesamt ist es über die Maßen bemerkenswert, was von Freitag Abend, bzw. Samstag früh bis Sonntag Mittag alles an Informationen ausgegraben wurde.

Man möchte meinen, dass hier die Effizienz der Ermittlungsbehörden ins Rampenlicht geschoben wird, um der Bevölkerung ein "gutes Gefühl" zu vermitteln.

(Das hält aber nicht lange an wenn es am gleichen Wochenende zu zwei weiteren "Vorfällen" kommt, die
von angeblichen Flüchtlingen begangen wurden. Besonders dann, wenn einer davon ein tatsächlicher Selbstmordanschlag ist - wie in Ansbach.)

Letztendlich bestärkt mich in diesen Zweifeln an den tatsächlichen Abläufen und Hintergründen auch, dass sich "unsere" Bundeskanzlerin (ich habe sie nicht gewählt) erst im Laufe des 23.07.2016 zu den Schüssen von München geäußert hat. Nicht einmal eine kurze Beileidsbekundung oder die Ankündigung einer späteren ausführlichen Äußerung bekamen wir von ihr nach der Tat zu hören. Der bayerische Ministerpräsident Seehofer war für seine Bevölkerung da, und auch die "Misere" hatte seinen Aufenthalt in den USA sofort abgebrochen. Noch bevor er angekommen war, gab er seinen umgehenden Rückflug bekannt.
Auch andere Staatsoberhäupter hatten bereits ihre Anteilnahme und Hilfe ausgedrückt, bevor sich Frau Merkel dazu herab ließ. Sie genießt offenbar lieber ihre Ferien.

Das ich mir das nicht nur einbilde, bestätigt ein Artikel der Welt online.
Dort werden Beiträge der internationalen Presse zitiert, die sich mit den letzten 14 Tagen in Deutschland beschäftigen.
Hier ein Zitat:

" "De Standaard", Belgien: Merkels Schweigen blieb nicht unbemerkt
"Das lange Schweigen der Bundeskanzlerin blieb in den sozialen Medien nicht unbemerkt. Wir sind längst daran gewöhnt, dass Staatsoberhäupter und Regierungschefs unmittelbar auf solche dramatischen Geschehnisse reagieren. Ihre Reaktion ist dazu bestimmt, das Volk zu beruhigen, zu trösten, zu unterstützen. (...) Doch rasch öffentlich zu reagieren – auf was auch immer –, ist nicht Merkels Stil.
"

Auch am Abend des 25.07.2016 lässt sich via Google kein Statement der "Kanzlerin" zum Anschlag in Ansbach finden!
 
Das ist ein Armutszeugnis sondergleichen. Da stellt sich die Frage: Warum diese verspätete Reaktion? Ist der Bundeskanzlerin ihr eigenes Volk so egal?
War sie zu beschäftigt? Oder wusste sie schon etwas, das wir nicht wissen (sollen)?

Diese Latenz bekräftigt zumindest meine Vermutung, dass sie erst einmal mit einem für sie guten Grund abgewartet hat, bevor sie den Verletzten und Hinterbliebenen der Opfer etwas zu sagen hatte.

Und weil es auch hierher gehört, stelle ich ein weiteres Mal fest, dass alle gesetzlich geregelten neuen Befugnisse von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten in Deutschland wie z.B. die Vorratsdatenspeicherung, nicht das Geringste dazu beitragen konnten, um z.B. die lange vorbereitete Tat in München zu verhindern.

Mit all diesen Maßnahmen wird nur dem braven Volk auf's Maul geschaut. Eine Illusion entsteht, in der sich viele in einer trügerischen Sicherheit wähnen. Bis es knallt.

Ein Umdenken bezüglich der Überwachung der Bevölkerung und eine Ausrichtung zu deren effizientem Schutz ist meiner Meinung nach überfällig.
Statt dessen bekommen wir demnächst alle Chips für unsere Autos und Nummernschilder. Mit denen lassen sich nicht nur Geschwindigkeitsübertretungen nachweisen.
Stehen erst genügend Empfänger für die Transponder, kann praktisch jeder gefahrene Kilometer gespeichert und ausgewertet werden. Das Auto wird dann ebenso leicht zu orten sein, wie ein Handy.

Wer wird die Ausrüstung mit den Chips bezahlen?
Was tragen die Chips zum Schutz der Bevölkerung vor Terroranschlägen bei?
Wer zieht einen Nutzen daraus, abgesehen von der Verkehrsüberwachung???