X
 

   

Hier ist das Archiv der alten roten Karten
 

   

Nur so zum Nachlesen, wer auch schon mal eine bekommen hat - und wofür
 

09.11.2016

 

Die sechste rote Karte der Woche ging an (die Fünfte ist mir durch einen kleinen Fehler flöten gegangen, s. b. t.)

Angela Merkel, CDU


Noch im Kielwasser der Mitteilungen über Donnies Wahlsieg treibend, machen auch sofort die Leitfiguren der deutschen Politik(verdrossenheit) Merkel und Gabriel wieder von sich reden (Gelegenheit macht eben immer wieder Diebe).

Ausgerechnet die Perle aus der Uckermark hat ihr gestörtes Sprachzentrum nicht mehr unter Kontrolle. So teilt die "Welt" mit: "Merkel ruft Trump zu Achtung demokratischer Grundwerte auf".

Hier lieber Leser, ist der Beweis!

Ja Mensch Angie, wer hätte das gedacht?
Erst macht sie Großwesir Erdogan das Höfchen und lässt ihn debil grinsend, aus einem vor Jahresfrist noch demokratischen Land eine Diktatur errichten, die keine Skrupel hat, Oppositionelle wegzuheften und in Bälde auch (nach EU Norm) hinrichten zu lassen.

Und jetzt will sie den künftig mächtigsten Mann der Welt belehren?
Dazu hätte sie in den vergangenen Jahren bei O'Beamer mehr Gelegenheiten gehabt, als ihr Avancen gemacht worden sein dürften.

R O T

für Blindheit vor dem eigenen Versagen in Tateinheit mit Bevormundung anderer


 

03.08.2016

 

Die vierte rote Karte der Woche ging tatsächlich an einen Fußballverein.
Nämlich an den

FC St. Pauli  


Der hatte seinen Ex-Spieler Michel Mazingu-Dinzey aus seiner Alt-Liga ausgeschlossen, weil Mazingu-Dinzey am 15. Juni 2016 bei einer Anti-Asyl-Demonstration gegen die deutsche Flüchtlingspolitik in Chemnitz-Einsiedel mitgelaufen war und dabei ein Transparent gehalten hatte.

Ein entsprechendes Foto (inzwischen gelöscht) hatte er auf Facebook mit "Friendly Wednesday Protest with friends" beschrieben.

Der  Ehrenrat des FC St. Pauli prüfte eine von Mitgliedern eingereichte Beschwerde und sprach nach einem Gespräch mit Mazingu-Dinzey die Empfehlung aus, den früheren Profi "für die Teilnahme an Spielen der Altliga auszuschließen und ihm die werbliche Nutzung des Vereinsnamens für weitere Aktivitäten zu untersagen".

Das berichtete der "Kicker online" am 01. August 2016

Der Verein ist ja für seine eher linke Haltung bekannt - dagegen ist auch nichts zu sagen.

Doch dass ein Sportverein einem Mitglied das praktizierte Recht auf freie Meinungsäußerung in dieser Form sanktioniert, dass geht zu weit.

Zumal man Michel Mazingu-Dinzey schon allein wegen seiner Abstammung schwerlich vorwerfen kann, er sei "ein Rechter".

Im Gegenteil. Mazingu-Dinzey ist in Berlin geboren und aufgewachsen.
Er hat also selbst von klein auf gelernt, was "Multi-Kulti" bedeuten kann, wenn die Politik allem und jedem freien Lauf lässt.

Die Folgen der aktuellen Flüchtlingspolitik sind kaum mehr zu übersehen.

Wer trotz der offensichtlichen Fakten zu Mitteln greift wie die Mitglieder und der Ehrenrat des Hamburger Clubs und einem Ex-Spieler in dieser Form den Mund verbietet, der hat sich

R O T

wirklich verdient.

 

27.07.2016

 

Die dritte rote Karte der Woche ging an  

Jan van Aken, Die Linke


und alle seine Parteifreunde wie z.B. Petra Sitte, die sich damit profilierten, dass sie Kritik an ihrer Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht äußern, weil sie zu den jüngsten Attentaten klar Stellung bezogen und gesagt hatte:


"Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges ‚Wir schaffen das‘ uns im letzten Herbst einreden wollte“

Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Der Staat muss jetzt alles dafür tun, dass sich die Menschen in unserem Land wieder sicher fühlen können. Das setzt voraus, dass wir wissen, wer sich im Land befindet und nach Möglichkeit auch, wo es Gefahrenpotentiale gibt."

Hier die vollständige Pressemitteilung

Hier noch ein Zitat aus dem Spiegel online: "Sie wolle, schiebt sie dann aber hinterher, noch etwas ergänzen, zu Köln, zu den Angriffen in der Silvesternacht: "Wer Gastrecht missbraucht", sagt Wagenknecht, "der hat Gastrecht dann eben auch verwirkt.""

Die kritischen Kommentare gehen bis zu van Aken's Forderung, Wagenknecht solle zurücktreten.

Das Frau Wagenknechts Statement hier völlig falsch gedeutet wird, ist offensichtlich.

Denn sie spricht ja von den Menschen in unserem Land und nicht etwa nur von Deutschen. Sie ist also ganz klar um das Wohl aller besorgt.
Ihr das vorzuwerfen, finde ich einfach nur dumm und sehe darin nur die Versuche ihrer Kritiker, eigene Ziele zu verfolgen.

Ein weiteres Zitat aus der Frankfurter Rundschau online:
"Der Reformer Stefan Liebich schloss sich an mit dem Tweet: „Es gibt kein Gastrecht, das ein Flüchtling verwirken könnte, sondern es gilt die Genfer Flüchtlingskonvention. Die schließt Abschiebungen unter bestimmten Bedingungen aus."

Harald Weinberg, Mitglied der Linken und Bundestagsabgeordneter, hatte sich gerade im Fall des Attentäters von Ansbach für dessen Verbleib in Deutschland eingesetzt, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war!

Was denken sich diese Leute dabei, wenn sie solchen Unsinn reden?

Sollen wir bei "konventionellen Straftätern" wie Vergewaltigern oder den Tätern von Köln, oder auch Terroristen einfach die Augen schließen und solche Feinde unserer Gesellschaft einfach weiter hier behalten, ihnen den Lebensunterhalt sichern und ein sicheres Heim geben?

Als Dank für ihre Missachtung unserer Gesetze kann es für überführte Straftäter unter den Flüchtlingen meiner Meinung nach nur eine Lösung geben: Die sofortige Abschiebung.

Denn sonst droht eine Verallgemeinerung unter der dann alle Flüchtlinge zu leiden haben könnten.

Das gilt es zu verhindern. Hier bringt uns das Weichspülgelaber derer die "prinzipiell dagegen sind" kein Stück weiter.

Sahra Wagenknecht hat hier bewiesen, dass sie den nötigen Weitblick hat und damit wahre Größe gezeigt.

Für all ihre Kritiker in ihrer eigenen Partei

gibt es  R O T

20.07.2016

 

Die zweite rote Karte der Woche ging an   Renate Künast, die Grünen

Mit ihrem Statement zum Anschlag von Würzburg, dass Künast per Twitter in die Welt hinaus posaunte, stellte sie sich selbst ins Off.

Das belegen auch die Aussagen hochrangiger Polizisten nach dem bekannt werden des Tweet.

Frau Künast äußerte sich nach dem Anschlag, bei dem ein 17-jähriger Afghane in einem Zug wahllos Reisende mit einer Axt angegriffen und schwer verletzt hatte, über die Maßen betroffen.
Doch galt ihr Mitgefühl nicht etwa den Opfern. Ihr ging es hauptsächlich darum, dass die Polizei den Täter erschossen hatte, statt ihn nur kampfunfähig zu machen.

Was hätte Frau Künast wohl gesagt, wenn Freunde oder gar Verwandte zu den Opfern gehört hätten - oder sie selbst durch die Polizei gerettet worden wäre?

Die Tatsache das der Attentäter erschossen wurde - und damit musste er bei dieser Tat auf jeden Fall rechnen - erspart uns einen weiteren Freispruch oder eine lächerlich geringe Bewährungs- bzw. Haftstrafe.
Denn auch hier wäre wegen des jugendlichen Alters des Täters sicher nach Jugendstrafrecht geurteilt worden.

Es fehlt gerade noch, dass sich nun Polizisten dafür verantworten müssen, das sie einen Täter inflagranti erschossen haben um mehrere Menschenleben zu retten.

Schon zu Beginn des neuen Jahrtausend tat sich Frau Künast damit hervor, dass sie der Bevölkerung verkündete, die Lebensmittelangebote der Discounter seien von minderer Qualität.

(Das soll hier auch gar nicht bestritten werden. Es geht schlicht um die alternativlose und unrelativierte Aussage von Frau Künast, die offenbar nicht diejenigen Bürger mit einbezog, die es sich wegen ihrer geringen Einkünfte gar nicht leisten können, Bio Produkte oder im Reformhaus einzukaufen. So bewies Frau Künast schon damals ihre politische Kurzsichtigkeit.

Und das sagt ein Vegetarier, der sich so gesund ernährt wie es gerade möglich ist.)

Dafür gibt es  R O T

Frau Künast, bitte verschonen Sie uns mit weiteren geistigen Ergüssen dieser Art. Bitte verlassen sie die politische Bühne und versuchen Sie einfach mal etwas sinnvolles zu tun.

Auch klasse wäre, wenn Sie künftig nachdenken bevor Sie handeln oder reden.
 

13.07.2016

Die erste rote Karte der Woche ging an   Hans-Peter Uhl, CSU

Der gute Herr Uhl hatte als Bundestagsabgeordneter seine Einstellung gegenüber abgeordnetenwatch.de geäußert.

Er war der Meinung, dass in einer Demokratie niemand eine "Aufpassorganisation" wie abgeordentenwatch brauche.

Deutlich trat erneut zu Tage, wie wirklichkeitsfremd der Herr Uhl ist.
Er hatte sich Ende Juni schon in dieser Weise geäußert als er aw eine "anmaßende Einrichtung" nannte.

Denn die Notwendig zur Aufklärung vom Lobbyistenverkehr im Bundestag ist ja offensichtlich geworden. Und eben diese Kontakte zu allerlei Unternehmen, die ihre Interessen gewahrt sehen wollen, hätte auch Herr Uhl gerne der Öffentlichkeit vorenthalten.

Erst durch die Intervention von aw wurde die Offenlegung der Lobbykontakte gerichtlich geregelt.
Ist unsere Justiz in ihren Augen auch etwas, dass wir in einer Demokratie nicht brauchen, Herr Uhl?

Die rote Karte gibt es also für fortgesetzte Uneinsichtigkeit und die Abwehrhaltung gegenüber außerparlamentarischer Demokratie wie die Arbeit von abgeordnetenwatch oder netzpolitik.org.

Ohne Leute wie Markus Beckedahl, Andre Meister , Boris Hekele und Gregor Hackmack würde uns vieles von dem verborgen bleiben, was sich hinter den Vorhängen der politischen Bühne abspielt.

Öffentliche Information offen als unerwünscht zu bezeichnen, und das hat Hans-Peter Uhl meiner Meinung nach getan, ist für mich eine Absage an die Grundpfeiler der Demokratie.

Wer den Wunsch nach Information und Aufklärung seiner Wähler ignoriert, der verdient  R  O  T

Was verstehen denn Sie unter Demokratie, Herr Uhl? Das das Volk die Fresse zu halten und alles hinzunehmen hat? Das Herr Uhl, sind die "Vorzüge" einer Diktatur.

   

   
 

Y